Auch Männer geraten in die Wechseljahre genannt Andropause und die Hormone sinken ganz physiologisch. Zwar gibt es nicht wie bei Frauen einen " Fruchtbarkeitsstopp" , doch Hitzewallungen, abnehmender Libido, Depressionen, Übergewicht und Leistungsmangel können sich zeigen. Bei jungen Männern gerät der Hormonspiegel durch steigenden Leistungsanspruch und Stress ins wanken. 

In der Andropause sind die Androgyne deutlich vermindert . Drei Hormone spielen dabei deutlich eine Rolle. Das Testosteron, DHEA ( das Hormon der Nebenniere aus dem u.a Testosteron hergestellt wird), sowie das Östrogen.

DHEA greift in den Stoffwechsel ein und sorgt dafür, dass nicht zu viel Fett angesetzt wird und die Muskeln nicht schwinden. Es senkt das LDL Cholesterin, fördert den Cholesterin Rücktransport zu rLeber, erhöht die Insulinsensivität, wirkt antientzündlich, hemmt Arteriosklerose, wirkt antidepressiv und stimmungsaufhellend, fördert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Zu einem Testosteronmangel kann es kommen, wenn die Hoden weniger Testosteron bilden. Dies ist jedoch selten. Häufiger liegt es an einem DHEA Mangel aus dem das Testosteron umgewandelt wird. Testosteron ist ein wichtiges Hormon zum Schutz vor Herzmuskelschwäche, Alzheimer. Als Schutz vor Depressionen und ein wichtiges " Sexualhormon".

Nicht zu vergessen ist das Progesteron , dass genauso sinkt wie bei den Frauen. Es senkt den Insulinspiegel, welches oft für den " Altersbauch " verantwortlich ist. Im Gegensatz dazu steigt der Östrogenspiegel was das Risiko von Prostatakrebs erhöhen kann. Progesteron stärkt die Nerven, Knochen und Blutgefäße. Es wirkt beruhigend, angstlösend und Blutdruck senkend.

Sprechen Sie uns gerne jederzeit auf Ihre Fragen an . Wir messen Ihren Hormonspiegel und erstellen nach einer gründlichen Anamnese einen individuellen Therapieplan.